Blutzuckerbelastungstest

Um eine eventuell vorliegende Störung des Zuckerstoffwechsels, Diabetes mellitus genannt, feststellen zu können, führt man einen Blutzucker-Belastungstest durch. Ursache einer solchen Stoffwechselerkrankung ist das Fehlen oder auch eine verminderte Wirksamkeit des körpereigenen Hormons Insulin.

Um eine eventuell vorliegende Störung des Zuckerstoffwechsels, Diabetes mellitus genannt, feststellen zu können, führt man einen Blutzucker-Belastungstest durch. Ursache einer solchen Stoffwechselerkrankung ist das Fehlen oder auch eine verminderte Wirksamkeit des körpereigenen Hormons Insulin. Dadurch kommt es zu einem erhöhten Blutzuckerwert.

Häufig haben Betroffene gerade im frühen Stadium kaum Beschwerden, weshalb Diabetes mellitus oft sehr lange nicht erkannt wird. In der Folge ist das Risiko einer nachhaltigen Schädigung des Körpers sehr hoch.

Was ist ein Gestationsdiabetes?

Tritt eine solche Zuckerstoffwechselerkrankung erstmalig während der Schwangerschaft auf, nennt man sie Gestationsdiabetes.

Als Auslöser für Gestationsdiabetes gelten verschiedene Einflussfaktoren, wie beispielsweise die Ausschüttung von Schwangerschaftshormonen (u. a. Cortisol, Östrogen, Progesteron), sehr große Gewichtszunahme während der Schwangerschaft oder auch ein Alter über 30. Daher tritt die Stoffwechselerkrankung sehr häufig – etwa bei jeder 7. Schwangeren - auf.

Durch die erhöhte Insulinproduktion bei Gestationsdiabetes wird in den Zellen des Ungeborenen Zucker als Fett eingelagert, wodurch das Kind besonders groß und schwer wird. Außerdem produziert der Fötus eine größere Menge an Urin. Dies führt zu mehr Fruchtwasser und steigert das Risiko einer Frühgeburt. Insgesamt ist die Geburt eines in dieser Art geschädigten Kindes schwieriger, zumeist muss allein aufgrund der Größe ein Kaiserschnitt erfolgen.

Für die Mutter kann sich Gestationsdiabetes durch Harnwegsinfekte, Bluthochdruck oder Eiweiß im Urin bemerkbar machen. Im Allgemeinen endet diese Störung des Zuckerstoffwechsels nach der Geburt.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt abhängig von der Höhe des Blutzuckerwertes. Im Normalfall ist bereits eine Ernährungsumstellung ausreichend. Hierzu beraten wir Sie gerne. Werden allerdings bestimmte Blutzuckerwerte überschritten, muss eine Insulineinstellung erfolgen.

Diagnose

Um eine Schädigung des Ungeborenen zu vermeiden, ist es sehr wichtig, dass Gestationsdiabetes überhaupt diagnostiziert wird. Hierzu wird ein oraler Glukosetoleranztest (Blutzucker-Belastungstest) durchgeführt. Dies ist eine harmlose, etwa zweistündige Prozedur, zu deren Beginn die Schwangere eine Zuckerlösung zu trinken bekommt. Dann werden in bestimmten Zeitabständen die Zuckerwerte im Blut gemessen. Dieser Belastungstest ist die einzig wirklich zuverlässige Methode, Gestationsdiabetes festzustellen. Zusätzlich kann ein Harnzuckerwert im Urin gemessen werden.

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