Milbenallergie

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Milbenallergie bei Hausstaub

Der im Hausstaub (vor allem im Schlafbereich) verbleibende Milbenkot einer Hausstaubmilbe enthält Allergene und löst bei manchen Menschen die so genannte Hausstaub-Milbenallergie aus

Ursache und Auswirkungen

Die Hausstaubmilbe gehört zur Familie der Spinnen. Sie ist nur ca. 0,3 mm gross. Hausstaubmilben leben und vermehren sich am liebsten in der Nähe von Menschen, also in unseren Häusern und Wohnungen. Dort findet sie ihre Lieblingsspeise: menschliche und tierische Hautschuppen. Der im Hausstaub (vor allem im Schlafbereich) verbleibende Milbenkot enthält Allergene und löst bei manchen Menschen die so genannte Hausstaubmilbenallergie aus. Diese Allergie gehört zu den häufigsten in westlichen Industrieländern (in der Schweiz liegt der Wert bei 4–5%) und löst am häufigsten das allergische Asthma aus.

Typische Symptome bei einer Hausstaub-Milbenallergie, Lebensräume der Milben und wirksame Gegenmaßnahmen

Wenn allergenhaltiger Milbenkot eingeatmet wird, erfolgt bei vielen eine allergische Reaktion. Häufige Symptome sind chronischer Schnupfen, allergisches Asthma, geschwollene Nasenschleimhäte, Niesreiz, rote Äderchen in den Augen, Juckreiz und Ekzeme. Die Reaktionen treten meistens am Morgen auf, oftmals auch entfernt von den Lebensräumen der Milben. Beim Beheizen der Wohnung steigt Warmluft auf und diese wirbelt Staub auf. Dadurch sind die lästigen Symptome im Herbst und Winter stärker.

Der ideale Nährboden für Milben liegt bei 70% relativer Luftfeuchtigkeit. Sie entwickeln sich am besten in der Dunkelheit bei 25° Celsius. Im feuchtwarmen Klima unserer Betten fühlen sich Milben am wohlsten. Doch findet man sie nicht nur in Matratzen und im Bettbezug, sondern auch in Teppichen, Sofas und Plüschspielzeug. Bei einer Milbenallergie ist eine Sanierung der Betten und betroffenen Gegenständen unumgänglich. Temperaturen von mehr als 60° Celsius oder eine 2-tägige Tiefkühlung überleben Milben nicht. Die natürlichen Feinde der Hausstaubmilbe sind Staubläuse, Raubmilben sowie Silberfischchen.

Diagnose und Behandlung der Hausstaubmilbenallergie

Bei ständig auftretenden Symptomen (wie oben beschrieben) sollte zuerst eine Erkältung oder eine andere Allergieform ausgeschlossen werden können. Ihr Hausarzt oder ein Facharzt kann die Ursache nach einem ausführlichen Gespräch feststellen. Per Haut- oder Bluttest ermittelt er Ihre Reaktion auf Hausstaubmilbenkot und schlussfolgernd die entsprechende Allergie. Medikamentöse Behandlungsmittel sind beispielsweise Inhalationsprodukte, Tropfen oder Tabletten. Massnahme Nummer eins ist und bleibt auf jeden Fall die Kontaktvermeidung mit dem Allergen (Karenz). Die oben beschriebene Bettsanierung und die regelmässige Reinigung aller Staubfänger in Ihrem Haushalt wird Ihre Beschwerden spürbar mildern.

Hyposensibilisierung durch eine Immuntherapie

Sollten alle diese Massnahmen nicht zur Verbesserung der Beschwerden führen, oder wenn die konsequente Bettsanierung zu umständlich sein sollte, gibt es einen weiteren Behandlungsansatz: die spezifische Immuntherapie. Viele Pollenallergiker kennen diese Form der Therapie bereits. In einem Zeitraum von etwa drei Jahren wird dem Allergiker einmal im Monat ein Allergenextrakt unter die Oberarmhaut gespritzt. Gerötete Augen, Juckreiz, Schnupfennase und allergisches Asthma lassen erwartungsgemäss schon nach ein paar Monaten nach. In besonders hartnäckigen Fällen kann die Therapie ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Ideales Klima für Allergiker

Oberhalb der Grenze von 1200 Metern über dem Meeresspiegel sind Milben kaum lebensfähig. Sollten Sie in solchen Regionen leben, kennen Sie wohl keine Allergiebeschwerden. Die meisten anderen Menschen können zumindest in der Urlaubszeit ihren Beschwerden entfliehen, indem sie entsprechende Ziele stecken. Bereisen Sie trockenes Klima für erholsame Ferien! Auch in südlichen Ländern, wo man kaum Teppiche auslegt und sich die meiste Zeit draussen aufhält, wird es Ihnen gut gehen. Packen Sie als Hotelgast Ihr eigenes Kopfkissen und einen speziellen Überzug für das Hotelbett mit ein.

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Milbenallergie - Allergensanierung bei Hausstaub

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Besonders wichtig und unerlässlich ist es, die Hausstaubmilben abzutöten bzw. ihnen keine Lebensgrundlage zu bieten. Dies gilt für den gesamten Wohnbereich, vor allem fürs Schlafzimmer. Eine Sanierung ist sehr kostenintensiv.

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