Chiropraktik für Kinder und Jugendliche

Rückenschmerzen bei Kindern werden immer häufiger. Schon im frühen Alter können sich an der Wirbelsäule Störungen in der Funktion und in der Haltung zeigen. Diese gehen oft ohne Schmerzen einher, das Kind klagt nicht und die Eltern stellen keine Einschränkungen fest.

Schon im frühen Alter können sich an der Wirbelsäule Störungen in der Funktion und in der Haltung zeigen. Diese gehen oft ohne Schmerzen einher, das Kind klagt nicht und die Eltern stellen keine Einschränkungen fest. Aus diesem Grund haben Chiropraktoren vor einigen Jahren eine Initiative gestartet, die Schulkindern gratis eine Untersuchung der Wirbelsäule bietet.

Erstaunlich ist, dass bereits im Kindesalter Schäden am Bewegungsapparat entstehen können – man sieht den Zusammenhang eher im fortgeschrittenen Alter, z.B. durch Abnutzungserscheinungen und Alterungsprozesse. Falls ein Kind doch einmal über Beschwerden klagt, werden diese häufig mit Wachstumsvorgängen in Verbindung gebracht und als ganz natürlich angesehen. Es wird nichts unternommen – ein Verhalten mit möglicherweise schwerwiegenden Konsequenzen: die Schäden können Jahre später nur noch schwer zu behandeln oder gar irreparabel sein.

Bedauerlicherweise steckt auch die schulärztliche Kontrolle hier noch in den Kinderschuhen, wie in vielen anderen Bereichen mangelt es an Zeit, Personal und Geld. Wie vorausschauend war hingegen der Schweizer Chiropraktor Dr. Fred W. H. Illi, ein Pionier seiner Zeit: 1949 veröffentlichte er einen Artikel, der ganz klar darauf hinwies, wie wichtig die vorbeugende Untersuchung von Wirbelsäulenerkrankungen bereits im Kindesalter ist.

Anzeichen für Funktionsstörungen am Bewegungsapparat Ihres Kindes

Ab dem Kleinkindalter und danach:
  • Unnatürliche Körperbewegungen, Haltungsfehler

In der Wachstumsphase:
  • Fehlstellung(en) der Wirbelsäule wie z. B. Rundrücken, Hohlrücken, Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung)
  • Die Schultern wirken nicht symmetrisch, zeigen eine unterschiedliche Höhe bei lockerer Körperhaltung
  • Rippenknochen und/oder Brustbein wirken nicht symmetrisch bzw. gerade verlaufend
  • Asymmetrisches Aussehen von Beckenknochen, Spalten und Falten am Gesäss
  • Unausgewogene Muskulaturbildung am gesamten Körper

Ab der Wachstumsphase und danach:
  • Unzureichende Kraft der Muskulatur, schnelles Ermüden bei kleineren Anstrengungen
  • Unausgewogene Balance in der Körperhaltung und -bewegung, ungeschickte Motorik
  • Beschwerden in einzelnen Körperteilen, Kopfschmerzen
  • So genannte O-Beine bzw. X-Beine (fehlgestelle Knie)
  • Verdrehungen und/oder Verbiegung der Füsse
  • Übergewicht bzw. Untergewicht

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