Elektromobile

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Elektromobile

Ein Elektromobil verhilft gehbehinderten Personen zu mehr Flexibilität. Es handelt sich um ein technisch anspruchsvolles Hilfsmittel, daher variieren die Preise stark und eine kompetente Beratung zu den verschiedenen Modellen ist unersetzlich.

Einführungnach oben  

Elektromobile (auch Seniorenmobile oder Elektroscooter) sind technische Hilfsmittel, entwickelt für gehbehinderte Menschen, um ihnen ein Stück Mobilität zurück zu geben. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug mit Sitz und Lenkung, angetrieben von elektrischer Energie.

Ein Stück Lebensqualität

Menschen, die eine eingeschränkte Mobilität aufweisen, erfahren in ihrem Alltag oft auch eine Einschränkung der Unabhängigkeit, wenn es darum geht längere Distanzen zu überwinden. Abhilfe kann ein Elektromobil schaffen. Arztbesuche und schwere Einkäufe kann der Betroffene erledigen, ohne auf die Zeit und Hilfe von Familienangehörigen oder anderen Helfern angewiesen zu sein. Fahrten in die Stadt und zu Bekannten ermöglichen es, weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen. Ein Elektromobil schenkt ein Stück Lebensqualität zurück.

Wenn die Beine nicht mehr wollen

Elektromobile richten sich an all Jene, die Beschwerden beim Gehen haben und daher keine langen Distanzen mehr auf sich nehmen können. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Aufgrund der immer älter werdenden Gesellschaft nehmen die üblichen Altersbeschwerden zu, die Gehfähigkeit nimmt ab. Hinzu kommen Menschen mit Arthritis, Übergewicht, Lähmungen nach Schlaganfall und Multipler Sklerose. Vorrübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind Patienten infolge von Operationen oder Brüchen. Für Unterstützung in den eigenen vier Wänden gibt es Hilfsmittel wie Treppenlift und diverse Krankenmobilien. Elektromobile dagegen sind ganz darauf ausgerichtet, den Alltag und die Freizeit ausserhalb der Wohnung zu erleichtern.

Beratung und Kaufnach oben  

Wie auch vor dem Kauf anderer hochwertiger Hilfsmittel, die den Alltag von Senioren und mobilitätseingeschränkten Personen erleichtern, gibt es bei der Auswahl eines Elektromobils einige Punkte zu beachten. Wer grossen Wert auf Sicherheit legt, der kauft sein Elektromobil im Fachgeschäft. Eine umfassende und kompetente Beratung von einem Fachmann hilft das richtige Gefährt zu finden. Persönliche Vorlieben, die körperliche Verfassung, aber auch die Gegebenheiten vor Ort müssen beachtet werden.

Gute Beratung zahlt sich aus

Eine gute Beratung ist unerlässlich. Die Wenigsten setzen sich mit Elektromobilen auseinander, bevor sie Unterstützung in ihrer Mobilität benötigen. Jetzt gilt es, nichts zu überstürzen und sich genug Zeit zu nehmen, sich über die unterschiedlichen Modelle und deren Eigenschaften zu informieren. Der Berater im Fachhandel ist die wichtigste Ansprechperson. Er bespricht mit dem potentiellen Kunden die individuellen Anforderungen und ermittelt welche Modelle in Frage kommen. Zudem gibt der Fachmann wertvolle Hinweise bezüglich der Handhabung und der Pflege des Elektromobils.

Persönliche Bedürfnisse abstecken

Vor dem Kauf ist es ratsam, sich darüber bewusst zu sein, welche Art von mobilem Hilfsmittel man benötigt und wünscht. Welche Strecken möchte man mit dem Elektromobil befahren? Sind die meisten Erledigungen im Strassenverkehr der Stadt oder auf dem Land? Gibt es besonders steinige, steile oder enge Wege? Weitere wichtige Fragen sind, ob das Elektromobil auch innerhalb der Wohnung genutzt werden soll und ob es für Transporte im Auto geeignet sein muss. Generell gibt es für so gut wie alles entsprechende Lösungen, die sich jedoch im Preis unterscheiden.

Das Umfeld involvieren

Es macht sicherlich Sinn, Betreuer und Vertrauenspersonen in die Überlegungen mit einzubeziehen. Sind sie von Anfang an in die Beratung und den Kauf involviert, lässt sich am einfachsten sicherstellen, dass der Umgang mit dem Elektromobil im Alltag zufriedenstellend abläuft. Ist sich der der Käufer im Klaren darüber, welche Gegebenheiten beachtet werden müssen, läuft die Beratung im Fachhandel gezielt und effektiv ab.

Komfort und Handhabung testen

Ganz wichtig vor dem Kauf ist in jedem Fall eine unverbindliche und kostenlose Probefahrt, am besten im freien Gelände. Nur so kann der Fahrer das Elektromobil auf Benutzerfreundlichkeit und Komfort testen und herausfinden, ob er sich mit diesem Hilfsmittel im Strassenverkehr sicher und wohl fühlt. In einem Feedback mit dem Fachhändler kann der Betroffene mitteilen, was ihn gestört oder gut gefallen hat, um eventuell ein geeigneteres Modell zu finden. Je umfangreicher und aufwendiger die Wünsche des Nutzers im Bereich Bedienbarkeit und Sicherheitsmassnahmen ausfallen, desto höher ist der Kaufpreis.

Angebote vergleichen

Aufgrund der demografischen Entwicklung steigt die Nachfrage nach Elektromobilen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass die Preise sinken. Zum anderen führt es dazu, dass die Produktvielfalt steigt und technisch sehr unterschiedliche Mobile auf dem Markt existieren. Auch das Erscheinungsbild der Elektromobile wird stets moderner und das Angebot an Zubehör ist gross.

Um das ideale Elektromobil zu finden, sollte genug Zeit eingeplant werden, um unterschiedliche Hersteller zu vergleichen und auszuprobieren. Es ist ratsam, unterschiedliche Angebote einzuholen bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Oft ist so eine Kostenersparnis möglich, die bei diesen hochwertigen und recht teuren Hilfsmitteln stark ins Gewicht fällt.

Bei einem Preisvergleich müssen die Kosten für Energieverbrauch, Batterie und spätere Serviceleistungen mit einbezogen werden. Übernimmt der Händler im Falle eines Schadens die Reparatur? Gibt es für die Übergangszeit ein Leihmobil? Auch sollte in jedem Fall vor dem Kauf geklärt werden, ob Kranken- oder Pflegekasse die Kosten zum Teil übernehmen.

Gebrauchte Elektromobilenach oben  

Als Alternative zum meist kostspieligen Neukauf bietet sich der Erwerb eines Elektromobils aus zweiter Hand an. Sowohl Elektromobilanbieter als auch Privatpersonen offerieren gebrauchte Elektromobile. Vor allem wer nicht mit der Unterstützung von Kranken- oder Pflegekasse rechnen kann, für den kann der Kauf eines gebrauchten Modells durchaus sinnvoll sein. Diese Ersparnis darf aber nicht zulasten der Sicherheit gehen.

Sicherheit geht vor

Ein Elektromobil muss in erster Linie sicher und fahrtüchtig sein, denn es soll Menschen, die bereits eingeschränkt in ihrer Bewegung sind, helfen. Auf keinen Fall darf es aus Spargründen zu einer Gefahrenquelle werden. Nicht alle Mängel sind für den Laien sichtbar. Daher empfiehlt es sich, das gebrauchte Elektromobil im Fachhandel zu kaufen, wo es im Vorfeld einer Wartung unterzogen wurde. Beim Kauf aus privater Hand bietet es sich an das Elektromobil von einem Fachmann überprüfen und wenn nötig reparieren lassen.

Natürlich fällt auch die grosse Auswahl weg, die man bei neuen Elektromobilen im Internet oder beim Fachhändler hat. Geduld und eine gewisse Flexibilität, was das Modell des gebrauchten Elektromobils angeht, ist somit verlangt. Manchmal dauert es seine Zeit, bis das gewünschte Modell im gebrauchten Zustand zum Verkauf steht.

Vorteil beim Händler

Ein Vorteil, den der Kauf beim Händler bietet, ist die Garantie. Mindestens innerhalb des ersten Jahres kann sich der Käufer im Falle eines Schadens an den Verkäufer wenden. Das Kaufrisiko, das bei gebrauchten Modellen immer besteht, kann so zumindest verringert werden. Manche Händler gewähren eine längere Garantiezeit. Es lohnt sich, sich darüber im Vorfeld zu informieren.

Neben dem Kauf eines gebrauchten Mobiles bietet sich als weitere Alternative zum Neukauf das zeitweise Mieten an. Es gibt einige Fachgeschäfte, die Elektromobile nicht nur verkaufen, sondern auch vermieten oder verleihen.

Elektromobile mietennach oben  

Alternativen zum Neukauf eines Elektromobiles können der Kauf eines gebrauchten Modells oder das Mieten sein. Ebenso wie der Kauf eines gebrauchten Elektromobiles trägt das Mieten zu einer Kostenersparnis bei. Mieten ist somit vor allem für Nutzer interessant, die keinen Zuschuss für die Anschaffungskosten bekommen.

Vorteile beim Mieten

Mittlerweile bieten viele Fachgeschäfte die Möglichkeit des Mietens an. Dies hat mehrere Gründe: Der Mieter hat die Möglichkeit nach einiger Zeit auf ein aktuelleres Modell umzusteigen oder ganz flexibel ein neues Modell für eine länger Zeit auszutesten. Zudem gibt es Kunden, die temporär auf ein Fortbewegungsmittel angewiesen sind, zum Beispiel bis zur vollständigen Genesung nach einer operativen Massnahme. Manche gehandicapten Personen benötigen ein Elektromobil nur für einen bestimmten Anlass oder Urlaub. Für viele lohnt es sich daher nicht, sich ein teures, neues Hilfsmittel zuzulegen. Das Elektromobil wird nur in den Fällen genutzt, wenn es notwendig ist, und nur dann fallen Kosten an.

Nachteile beim Mieten

So unkompliziert das Mieten nun klingen mag, bedenken sollte man dennoch, dass es auch einen gewissen Aufwand mit sich bringt. Vor allem beim ersten Mieten sind auch hier Beratung und Probefahrt wichtig, um einen grösstmöglichen Fahrkomfort zu gewährleisten. Betreuer oder Verwandte müssen das Elektromobil holen und wieder zurück bringen. Bei einer Lieferung fallen mitunter weitere Kosten an. Die Mietkonditionen müssen genauestens gelesen und verstanden werden. Insbesondere ist wichtig, wie im Fall von Schäden am Elektromobil vor zu gehen ist.

Mieten oder Kaufen?

Wer sich für das Mieten einen Elektromobils interessiert, sollte seinen Bedarf überschlagen. Wird das Elektromobil täglich benötigt oder geht es nur darum, bestimmte Anlässe zu bewältigen? Es lohnt sich sowohl die finanziellen als auch die zeitliche Aspekte gut abzuwägen, um zu entscheiden, ob sich Mieten anstelle eines Kaufes auszahlt.

Handhabungnach oben  

Die Handhabung eines Elektromobils ist recht bedienerfreundlich und komfortabel. Der Fachhändler führt vor Ort eine auf das Modell zugeschnittene Einführung durch und gibt Hinweise zur Pflege. Wie beim jedem komplexen, technischen Gerät ist es wichtig, über die Funktionsweise Bescheid zu wissen, um möglichst lange Freude daran zu haben.

Einfache Nutzung im Verkehr

Das Fahrprinzip eines Elektromobils besteht aus Beschleunigen, Bremsen und Lenken. Meist reicht eine kurze Einweisung vom Fachhändler und eine Probefahrt um problemlos und sicher im Verkehr zu fahren. Voraussetzung ist die Kenntnis der Strassenverkehrsordnung. In Kurven reduziert sich die Geschwindigkeit und Bremslichter zeigen dem nachfolgenden Verkehr an, sobald langsamer gefahren wird. Reflektoren sorgen dafür, dass der Fahrer auch im Dunkeln zu sehen ist. Da die Elektromotoren völlig ohne Abgase fahren, können Elektromobile auch in Gebäuden zum Einsatz kommen.

Eigenschaften der Batterien

Elektromotoren sind fast geräuschlos und sehr sparsam. Um die Fahrt dennoch nicht unerwünscht enden zu lassen, müssen die Batterien nach längeren Fahrten aufgeladen werden. Wichtig ist zu wissen, wie schnell sich die Batterien entladen. Je stärker die Steigung und je schwerer der Nutzer, desto mehr Energie ist nötig. Weitere Faktoren sind Temperatur und Untergrund: Kälte, Wiesen und steinige Wege tragen erheblich zum Verbrauch bei. Eine Batterieladeanzeige zeigt an, wie sich der Ladezustand während der Fahrt verändert. Die Lebenszeit von Batterien hängt von der Regelmässigkeit der Fahrten und Ladezyklen ab.

Wartung und Pflege

Um möglichst lange Freude an einem Elektromobil zu haben, ist es wichtig die Pflegehinweise des Herstellers zu beachten. Eine regelmässige Wartung verlängert die Lebensdauer. Obwohl Elektromobile bei jeder Witterung fahren können, empfiehlt es sich, sie bei Nichtgebrauch in einer Garage oder im Hausflur abzustellen. Wer keine geeigneten Möglichkeiten hat, kann sich Schutzfolien oder eine mobile Garage, die es speziell für Elektromobile gibt, zulegen.

Gesetzliche Bestimmungennach oben  

Elektromobile sind durch ihre Bauart zum Gebrauch durch körperlich gebrechliche oder behinderte Personen bestimmt. Damit fallen sie unter die gesetzlichen Bestimmungen für Krankenfahrstühle. Für die weitere Definition eines Krankenfahrstuhles gilt:
  • Kann die Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h nicht überschreiten
  • Hat einen Elektroantrieb
  • Hat nicht mehr als einen Sitz
  • Hat ein Leergewicht von maximal 300 kg (mit Batterie, ohne Fahrer)
  • Die zulässige Gesamtmasse inklusive Fahrer übersteigt 500 kg nicht
  • Die maximal Breite beträgt 110 cm
  • Benötigt eine länderspezifische Heckmarkierungstafel

Wer ein Elektromobil fährt, das nicht den Bestimmungen entspricht, dem drohen zivil- und strafrechtliche Folgen.

Keine Helmpflicht

Für die Nutzer von Krankenfahrstühlen besteht keine Gurt- und Helmpflicht. Als Teilnehmer im Strassenverkehr ist jedoch ratsam, sich Gedanken über das Tragen eines Helmes zu machen.

Keine Führerscheinpflicht

Heutzutage bauen Hersteller Krankenfahrstühle, die eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h erreichen. Nutzer dieser Elektromobile sind von jeglicher Erlaubnis- oder Ausweispflicht befreit.

Voraussetzungen

Mobilitätseingeschränkte Personen, die das Elektromobil nutzen möchten, müssen mindestens 15 Jahre alt sein, die Strassenverkehrsregeln kennen und in der Lage sein, ein Fahrzeug sicher im Strassenverkehr zu bewegen. Für alle jüngeren Nutzer gibt es spezielle Elektromobile mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h.

Betriebserlaubnis

Alle Krankenfahrstühle, die schneller als 6 km/h fahren, benötigen eine Betriebserlaubnis. Beim Hersteller oder Händler nimmt ein Gutachter das Elektromobil ab und stellt eine Betriebserlaubnis aus. Das Fahrzeug darf jetzt am öffentlichen Verkehr teilnehmen. Die Betriebserlaubnis ist jederzeit mitzuführen. Eine Zulassung wird nicht benötigt, d.h. eine regelmässige Überprüfung, wie es bei anderen Fahrzeugen erforderlich ist, fällt weg.

Versicherung

Für Elektromobile mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h ist keine Versicherung erforderlich. Alle Elektromobile, die schneller als 6 km/h fahren können, unterliegen der Versicherungspflicht und benötigen ein Versicherungskennzeichen. Das Kennzeichen ist hinten am Fahrzeug anzubringen. Bei den meisten Versicherungen gibt es spezielle Tarife für Elektromobile. Es lohnt sich dazu eine private Haftpflichtversicherung abzuschliessen. Dies empfiehlt sich auch für die Krankenfahrstühle, die nicht schneller als 6 km/h fahren.

Erlaubte Fahrbereiche

Die Allgemeinen Strassenverkehrsvorschriften gelten auch für Krankenfahrstühle. Fahrer dürfen mit ihren Elektromobilen generell überall dort fahren, wo Fussgänger gehen dürfen, zum Beispiel auf Gehwegen und in Fussgängerzonen. Fahren ist mit Schrittgeschwindigkeit auch in öffentlichen Gebäuden erlaubt, wie Museen, Einkaufszentren und Flughäfen. Zudem ist es erlaubt innerstädtische Strassen zu befahren. Um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, empfiehlt sich dies jedoch erst ab einer Geschwindigkeit von 10 km/h. Ausserhalb von Ortschaften dürfen kombinierte Rad- und Fusswege genutzt werden. Es liegt in der Verantwortung des Fahrers, sein Verhalten und seine Geschwindigkeit stets an den Verkehr und an die Fahrbahnbedingungen anzupassen. Parken darf der Führer eines Krankenfahrstuhls überall dort, wo Fahrräder parken dürfen.

Unterstützung von den Krankenkassennach oben  

Oft übersteigen die Anschaffungskosten eines Elektromobils die privaten Möglichkeiten. Daher ist von besonderem Interesse ob und welche Kostenträger man hier in Anspruch nehmen kann. Obwohl Elektromobile eine wertvolle Hilfe darstellen, fördert sie der Staat nicht. Krankenkassen sind potentielle Kostenträger, eine teilweise oder vollständige Übernahme ist aber nicht gewährleistet.

Kostenübernahme in der Schweiz

Elektromobile gelten generell als anerkanntes Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenkassen und sind somit förderungsfähig, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt. Am Ende entscheiden dennoch die Krankenkassen ob sie ein Elektromobil fördern oder doch einen elektrischen Rollstuhl oder ein anderes Hilfsmittel. Deshalb ist es wichtig, die Kostenübernahme vor dem Kauf zu klären. Weitere Zuschüsse von sozialen Trägern sind auf Antrag möglich und variieren von Kanton zu Kanton.

Kostenübernahme in Deutschland

Potentielle Kostenträger sind Krankenkassen, Sozialämter und Pflegekassen. Unter bestimmten Bedingungen fördern sie die Finanzierung eines Elektromobils. Dies ist jedoch auch mit einer ärztlichen Verordnung nicht garantiert. Krankenkassen unterstützen die Kosten für Fahrzeuge nur, wenn ein Fortbewegen mit Hilfe von Krücken oder eines Rollators nicht mehr möglich ist. Als Fahrzeug wird meist ein Rollstuhl gewährt. Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, muss bei den zuständigen Stellen erfragt werden.

FAQ - Häufig gestellte Fragennach oben  

Welche Kriterien sind beim Kauf am wichtigsten?
Die wichtigsten Punkte sind die Obergrenze des Preises, das Gewicht des Nutzers, für den der Rollstuhl zugelassen sein muss und die benötigte Sitzbreite.

Wo darf ich fahren?
Überall dort, wo Fussgänger zugelassen sind. Dazu gehören der Gehweg, Fussgängerzonen und öffentliche Gebäude wie Einkaufszentren und Museen. Fast alle Behörden haben mittlerweile einen Zugang für Rollstühle, als Rampe oder als Aufzug.

Wie unterscheiden sich Elektrorollstuhl und Elektromobil?
Bei Elektromobilen und Rollstühlen handelt es sich um recht unterschiedliche Hilfsmittel, dennoch sind die Grenzen zum Teil fliessend. Ein Elektromobil hat eine direkte Lenkung und wird mit beiden Händen gelenkt. Aufgrund seiner Grösse ist es für das Zurücklegen von Strecken ausserhalb der Wohnung gedacht. Für Menschen, die gar nicht mehr gehen können, eignet sich ein Elektrorollstuhl innerhalb der Wohnung besser. Er kann auch ausserhalb der Wohnung zum Einsatz kommen und ist leichter zu transportieren.

Unter welchen Voraussetzungen werden die Kosten übernommen?
Erste Bedingung ist das Vorliegen einer ärztlichen Verordnung, die den medizinischen Grund und das genaue Hilfsmittel angibt. Nachdem man sich im Sanitätshaus oder anderweitig für ein Modell entschieden hat, kann der Kostenvoranschlag mitsamt der Verordnung an die zuständige Kasse weitergeleitet werden. Diese entscheidet dann, ob sie dem Vorschlag zustimmt oder aus den eigenen Depots einen Rollstuhl zur Verfügung stellt.

Wie kann man einen Rollstuhl transportieren?
Von der Art des Modells hängt es ab, ob der Rollstuhl zusammenklappbar ist oder nicht. Wer von Anfang an weiss, dass er den Rollstuhl oft im Auto transportieren möchte, sucht sich einen Rollstuhl mit leichtem Rahmen aus. Bei vielen Standardrollstühlen lassen sich die Armlehnen und Fussplatten abnehmen, um Platz zu sparen.

Wie sollte ich einen Rollstuhl unterbringen?
Ein Rollstuhl kann bei jedem Wetter genutzt werden. Für das Abstellen und Lagern empfiehlt sich jedoch eine Überdachung, Garage oder zumindest eine Schutzfolie.

Kommt ein gebrauchter Rollstuhl in Frage?
Da Rollstühle aus hochwertigem Material angefertigt und stabil gebaut sind, spricht nichts dagegen, sich auf dem Gebrauchtwarenmarkt umzuschauen. Sowohl Sanitätshäuser als auch Pflegeeinrichtungen offerieren gebrauchte, zum Teil noch fast neue Modelle. Ein gebrauchter Rollstuhl von Privatpersonen macht nur dann Sinn, wenn keine besonderen Einstellungen und Zubehör notwendig sind. Bei Erkrankungen mit stark eingeschränkter Mobilität ist ein eigens vom Fachmann angepasster Rollstuhl sicherer.

Kann ich einen Rollstuhl in der Wohnung benutzen?
Grundsätzlich geht das. Für Menschen, die ihren Rollstuhl oft in der Wohnung nutzen möchten, eignet sich ein Wohnungsrollstuhl. Diese sind kleiner, leichter und wendiger. Die Modelle für draussen hingegen sind robuster und schwerer.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Modelle?
Rollstuhl ist nicht gleich Rollstuhl. Die verschiedenen Modelle der Hersteller unterscheiden sich in ihren Materialien, Gewicht, Grösse, Tragkraft, Zusammenklappen, Handhabung und Zubehör. Alle Eigenschaften sind für den einen Nutzer mehr geeignet, für den anderen weniger.

Darf ich meinen Rollstuhl im Treppenhaus abstellen?
Im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses darf man Rollstühle abstellen, sofern sie zusammengeklappt sind, niemanden beeinträchtigen und keine Fluchtwege oder Zugänge blockieren.

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