Hyperhidrose

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Hyperhidrose (Übermässiges Schwitzen)

Eine Hyperhidrose bezeichnet ein übermäßiges Schwitzen sowie eine gesteigerte Schweißproduktion. Diese kann den ganzen Körper oder auch Teile davon betreffen. Eine Hyperhidrose kann aufgrund einer anderen Erkrankung oder primär auftreten.

Wo liegt die Grenze zwischen normalem Schwitzen und übermässigem Schwitzen?

Schwitzen hat eine lebenswichtige Funktion und dient der Regulation der Körpertemperatur. Normalerweise schwitzen wir beispielsweise bei heissen Umgebungstemperaturen und Sport. Damit wird nicht nur die Haut, sondern auch das Innere des Körpers abgekühlt. Auch Stresssituationen wie beispielsweise im Büro, bei «Dates» oder ähnlichen Situationen können Schwitzen auslösen. Im Unterschied zum thermoregulatorischen Schwitzen (= Schwitzen zum Zwecke der Kühlung) tritt das Stress-Schwitzen schlagartig auf. Stress-Schweiss wird oft auch als «kalter Schweiss» bezeichnet.

Anzeichen für krankhaftes Schwitzen sind, wenn der Schweiss vom Körper tropft und auf der Kleidung und in den Schuhen grosse, nasse Flecken hinterlässt. Betroffen sind vor allem die Handflächen, die Fusssohlen und die Achselhöhlen. Von übermässigem Schwitzen, in der Fachsprache Hyperhidrose genannt, spricht man in der Wissenschaft von 100 mg Schweiss innerhalb von fünf Minuten. Die Hyperhidrose ist eine vom Wetter, Tages- oder Jahreszeit unabhängige Überfunktion der Schweissdrüsen. In der Schweiz sind rund 1–2 Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Zu berücksichtigen ist, dass das Leiden der Betroffenen sehr subjektiv ist und auch davon abhängt, ob sich ein Schweissgeruch entwickelt.

Welches sind die Ursachen für Hyperhidrose?

In den meisten Fällen ist die Krankheit genetisch bedingt. So schwitzen die Betroffenen oft seit ihrer Kindheit oder Jugend übermässig. Die Schweissausbrüche werden wie beim normalen Schwitzen durch Hitze, körperlicher Anstrengungen, Schmerzen, Angst- und Stresssituationen ausgelöst. Andere wiederum erkranken erst ab dem mittleren Lebensalter an Hyperhidrose. Hier kommen psychische Leiden, Stoffwechselerkrankungen oder hormonelle Veränderungen wie die Wechseljahre als Ursache in Frage.

Was kann man gegen übermässiges Schwitzen tun?

In erster Linie werden speziell entwickelte Deos, welche Aluminium-chlorid-Hexahydrat enthalten, für die Minimierung übermässiger Schweissabsonderung empfohlen. Neben der Schweissregulierung verhindern diese Deos auch die unliebsame Geruchsbildung.

In zweiter Linie kann eine Leitungswasser Iontophorese von grossem Nutzen sein. Es handelt sich dabei um eine Strombehandlung im Wasserbad, in welches Hände oder Füsse getaucht werden.

Darüber hinaus können Schweissdrüsen auch operativ entfernt werden, vorwiegend unter den Achselhöhlen. Mit der operativen Methode der «Sympathektomie» werden bei Händen und Füssen die Nerven durchtrennt, um das lästige Schwitzen einzudämmen.

Wie funktioniert eine Injektionsbehandlung mit Botulinum?

Die zurzeit erfolgreichste Methode gegen übermässiges Schwitzen ist die Behandlung mit Botulinum. Botulinum wird ganz oberflächlich an jenen Stellen in die Haut gespritzt, wo jeweils am meisten geschwitzt wird. Dort gelangt es in die Schweissdrüsen und verhindert damit gezielt das Absondern von Schweiss. Je nach Dosierung wird die Schweissproduktion blockiert oder nur eingeschränkt. Da jedoch nur eine kleine Region des Körpers behandelt wird, ist die behandelte Person weiterhin in der Lage zu schwitzen und so die eigene Körpertemperatur konstant zu halten. Andere Nervenfunktionen, wie das Fühlen oder Tasten durch die Haut werden nicht beeinflusst.

Diese lokale Behandlung wird in der Regel zweimal im Jahr durchgeführt. Die Erfolgsquote liegt bei über 80%. Allfällige unerwünschte Nebenwirkungen treten im Allgemeinen innerhalb der ersten Tage nach der Behandlung auf und sind vorübergehend. Langfristige Nebenwirkungen sind bei korrekter Anwendung und Dosierung nicht bekannt.

Quellen - Autor/en 

  Dr. med. Martin Kägi
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